room for humour

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Renate Hammond is the founder of room for humour, a visual arts project specialising in the representation of humour in contemporary art.

Current Exhibition

Stadttheater Fürth, built by the architects Fellner and Helmer 1901/1902. © John Hammond

 

 

 

Manfred Hürlimann

WIE ES MIR GEFÄLLT

AS I LIKE IT

 

Stadttheater Fürth

Königstr. 116, 90762 Fürth, Germany

20.09. - 24.11.2020

 

 

Video: Slavo Sedlak

Vernissage: Sunday 20.09.2020

Price List

Manfred Hürlimann

 

Nr.

Titel

Technik

Maße
H x B in cm

Preise
in €

 

Foyer

 

 

 

201

König Lear

Acryl

90 x170

5.200,-

202

Lulu  (nach Frank Wedekind)

auf

100 x 160

5.200,-

203

Ingeborg Bachmann und Paul Celan

Leinwand

70 x 120

3.800,-

204

In der Theaterloge

 

150 x 100

5.800,-

205

Erste Reihe

 

150 x 120

5.400.-

206

Theaterpause

 

90 x 120

4.200,-

207

Wir sagen uns Dunkles I

 

115 x 180

5.900,-

208

Ballerina

 

150 x 80

4.600,-

209

Not I  (Samuel Beckett)

 

60 x 55

2.300,-

210

Hamlet auf dem Friedhof

 

145 x 100

4.900,-

211

Papageno

 

100 x 40

2.800.-

212

Präludium

 

65 x 165

4.600,-

213

Der Handkuss

 

80 x 115

3.400,-

214

Wir sagen uns Dunkles II

 

150 x 100

5.000,-

215

Beethoven in der Probe

 

130 x 170

6.000,-

216

Architekturfragment II

 

100 x 35

2.700,-

217

Architekturfragment I

 

100 x 30

2.600,-

218

Verklärte Nacht
(Dirigent Christoph Eschenbach)

 

90 x 60

3.000,-

219

Arthur Schopenhauer

 

80 x 115

3.900,-

220

Liebesreigen
(auch als Deckenbild geeignet)

 

120 x 120

4.800,-

221

Penthesilea  (nach Heinrich von Kleist)

 

120 x175

5.900,-

222

Kreutzersonate  (Geiger Ivry Gitlis)

 

65 x 125

3.800,-

 

2. Rang links

 

 

 

223

Gefesselter Amor

 

175 x 95

5.400,-

224

Schauspielerin Adeline Schebesch

 

200 x 145

6.900,-

225

Hymne

 

210 x 150

7.200,-

 

2. Rang rechts

 

 

 

226

Medea

 

200 x 125

6.500,-

227

Furie

 

70 x 230

6.000,-

Irrtum vorbehalten! 

Artist Profile

 

Manfred Hürlimann

Whoever looks at Manfred Hürlimann's paintings first recognises something concrete.

Then he will see that they are pictures of people; Images of people in a special condition.
A large part of the image area is empty: with a coloured or black background.
Whoever addresses Hürlimann's paintings asks less about the way in which they were made than about their content.
The low perspective view of the figures, the artist's handling of the colours, his painting technique become a minor matter in view of the background composition of the picture. The decorative appearance quickly turns out to be an optical trap; the second appearance turns out to be a negation of the aesthetic.
Manfred Hürlimann's imagery is embedded in the elegance of the sophisticated world.
Life is a theater, and theater in all its diversity is the subject of this exhibition.
Both the actor and the viewer play their part.
Image content and its painterly representation challenge the viewer: to see, to recognise, to understand.
Dr. Claus Pese

Press Archive

 

Fürther Nachrichten, 24.10.2020, CLAUDIA SCHULLER

 

Die ganze Leinwand ist eine Bühne

John Hammonds Art-Agency präsentiert Gemälde von NN-Kunstpreisträger MANFRED HÜRLIMANN im Stadttheater

Manfred Hürlimann, hier neben seiner männermordenden Lulu, versieht Figuren und Szenen der Theaterwelt mit teils ironischen, zu acrylwerken geronnenen Kommentaren. Der 62-jährige schweizstämmige Zeichner und Maler nahm 2005 den 1. Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten entgegen. Foto: Hans-Joachim Winkler

 

FÜRTH - Manfred Hürlimann kennt keine Berührungsängste. Der NN-Kunstpreisträger 2005 arbeitet sich wie Giotto an Sakralem ab, hält wie Picasso Szenen im Vorübergehen fest. Gegenständlich malt er, erzählend und gerne mit einem satirischen Zugang.

 

Die Werke, die er derzeit im Stadttheater ausstellt, driften in Acryl auf Canvas oft ins Märchenhafte ab, spielen mit erzählerischen Elementen. Jedoch geschieht das eher kühl und mit klarem Überblick, fröhliche Chagall-Farben fehlen. Obwohl auch der ja die Nähe zum Theater suchte - genau wie Hürlimann.

 

Der gebürtige Schweizer Jahrgang 1958, hat sich mit der Bühnenwelt gründlich auseinandergesetzt. Herausgekommen sind dramaturgische Kommentare oder Regieanweisungen, wie das Stück aufzufassen ist. Seine Medea etwa ist erhaben in ihrer Verzweiflung, dominant durch ihren Schmerz. Nackt und doch königlich hat Hürlimann sie auf die Leinwand gebracht.

 

King Lear ist bei ihm voller Verzweiflung in einem grausamen Universum gefangen, das keine Erlösung mehr bietet. Wir begegnen Wedekinds Lulu nackt mit Pistole, verlockend und gefährlich zugleich. Hamlet tritt als Gebeutelter mit Totenschädel auf, Papageno als schräger Kauz mit Panflöte. Beethoven in der Orchesterprobe lässt den Taktstock fliegen.

 

Ja, alles, was der Bildungsbürger kennt und mag, wird einer Feuerprobe unterzogen. Hinzu kommen die liebenden Dichter Ingeborg Bachmann und Paul Celan, die im Leben nie ein Paar werden konnten und sich nur in ihren Gedichten aufeinander bezogen. Eine Rose lässt Hürlimann zwischen ihnen schweben, ihre Blicke sind jeweils voneinander weg zur Seite gerichtet.

 

"Wir sagen uns Dunkles", so heißt ein Celan-Gedicht über diese unerfüllte Liebe: so hat der Maler auch zwei Werke genannt. Einmal stehen sie als Tag und Nacht umschlugen und mit Bändern verstrickt da, dann scheint er aus ihr herauszuwachsen und sie zu sich zu ziehen, während die männliche Figur sich abwendet und die weibliche leidet.

 

Und dann sind da noch die ironischen Kommentare zum Theaterpublikum, in der Loge wird gelästert, die Pausenszene könnte sich genauso in jedem Schauspielhaus ereignen. Der Liebesreigen, den Hürlimanns Putten tanzen, findet sich in vielen Musentempeln. Und ist nie frei von Kitschverdacht.

 

Hürlimann scheint nicht nur Theater-Töne zu hören, Farben und Formen der Bühne zu sehen, Text und Handlung warhzunehmen - bei ihm wächst alles zu einem inneren Bild zusammen, das nach außen Gestalt annimmt.

P R I V A T E   M U S E U M

 

John and Renate Hammond are celebrating forty years as curators and practising artists with the opening of their private museum in Dover which houses their collection of art.

P R I V A T E   C O L L E C T I O N

 

The Hammond Collection evolved through purchasing works of art and gifts from artists exhibited by curators John and Renate Hammond over the last four decades, running their Galerie am Theater (1979 – 1992) and Art-Agency Hammond (since 1993).

 

The collection contains 650 works of art, of which over 400 are by Renate Hammond  who is a graduate at the Academy of Fine Arts in Nuremberg.